Begegnungsstätte für Jung & Alt in Lahntal

20. Juli 2007 | Von | Kategorie: Gesellschaft, News, Politik

Am Freitag nach dem Anradeln zur Radtor des Hessischen Rundfunks überreichte Landrat Robert Fischbach der Gemeinde Lahntal einen Bewilligungsbescheid über Förderung einer professionellen modellhaften Konzeptentwicklung für die nachhaltige Nutzung einer Begegnungsstätte für Jung & Alt in Lahntal im „Kraft’s Hof“ in Lahntal-Sterzhausen.
Schon bei den ersten Ideen zu einer Pflegeeinrichtung auf dem Gelände „Kraft’s Hof“ gab es, getragen von der Notwendigkeit auf den demografischen Wandel zu reagieren, Überlegungen im alten Wohngebäude eine offene Begegnungsstätte für Jung und Alt einzurichten.
Während der Verwirklichung der Pflegeeinrichtung erwuchsen aus der Mitte einer regen Seniorenarbeit der Gemeinde auch viele Anregungen für neue Aktivitäten.
Um nun das alte Wohngebäude einer sinnvollen Nutzung zuzuführen, fanden sich Vertreter von Kirche, Elisabethverein und Gemeinnde zu einer Projektgruppe zusammen, um in enger Abstimmung mit der Arbeitsgruppe „Jung und Alt“ die Realisierungschancen zu prüfen. Diese Projektgruppe bildete sich aus Ernst Boltner, dem Geschäftsführer des Elisabeth-Vereins, Dirk Geißler, der Ortsvorsteher und Günther Kaltschnee der Pfarrer von Sterzhausen, Ortrud Lauer, Seniorenbeauftragte der Gemeinde Lahntal und Michael Meinel, Beigeordneter im Gemeindevorstand von Lahntal. Ein erstes Konzept für eine Begegnungsstätte fand große Anerkennung und wurde im Rahmen der Erstellung des neuen Entwicklungskonzepts der hiesigen EU-LEADER-Region prämiert.

Der Elisabeth-Verein erklärte sich erfreulicherweise dazu bereit, das Gebäude für eine solche Nutzung herzurichten. Die Arbeitsgruppe „Jung und Alt“ im Bündnis für Familien hat ihre Bereitschaft signalisiert, Eigenleistungen bei der Renovierung der Innenräume zu erbringen. Schon vor den Sommerfreien fand ein Hoffest unter große Beteiligung der Lahntaler Bürger statt, bei dem Spenden für diese Begegnungsstätte gesammelt wurden.

Bis die Renovierung erfolgt ist, soll aufbauend auf dem bisherigen Entwurf ein Konzept für eine nachhaltige Nutzung und Trägerschaft erstellt werden. Sowohl der Landkreis, als auch die Region Burgwald-Ederbergland sind an modellhaften Konzeptionen interessiert, die tragfähige Lösungen versprechen. Unter der Voraussetzung, dass eine nachhaltige Nutzung gewährleistet ist, ist wiederum eine Förderung der Ausgaben für Dienstleistungen und Personalkosten für die ersten drei Jahre in Aussicht.

Tags: , , ,

Keine Kommentare möglich.