Die Lahntaler Grünen lehnen den Ausstieg der Gemeinde aus dem Burgwald-Touristservice ab

1. November 2011 | Von | Kategorie: Natur und Umwelt, News, Politik, Wirtschaft

Lahntal | 1. November 2011

 
Die von der Gemeindevertretung geforderten Verbesserungen greifen.

Für die Lahntaler Grünen ist der in die kommende Sitzung November 2011 eingebrachte Antrag zum Ausstieg nicht nachvollziehbar, da die von den Gemeindevertretung zuletzt geforderten Verbesserungen inzwischen greifen. Der Verbleib in der Tourismus- Arbeitsgemeinschaft wurde bisher vor allem daran geknüpft, dass sich die Tourismusunternehmen stärker beteiligen und die Buchhaltung transparenter wird.

Inzwischen sind  63 Tourismusunternehmen Mitglied und erbringen zusätzlich auch Werbebeiträge, aus denen alle Werbeträger zu den Wanderwegen finanziert werden. Es werden nur Unternehmen beworben, wenn sie auch Mitglied sind. Gerade hier wurde von Gemeindevertretern kritisiert, dass diejenigen, die davon profitierten, nichts beigetragen haben. Dazu hat Wetters Bürgermeister Kai-Uwe Spanka als Vorsitzender des Vereins sein Versprechen eingelöst, die Buchhaltung transparent zu gestalten.

 

Lahntal hat nach Rosenthal die meisten Übernachtungen in der Region

Wie überall in der Tourismusförderung machen die Personalkosten mit etwa 2/3 den Hauptanteil aus. Wenn diese ein Ausstiegsgrund sind, müsste Lahntal seine Mitgliedschaft in allen Verbänden und Vereinen aufkündigen, in denen vor allem Organisationskosten anfallen. Es wird aber durch dieses Personal ein Vielfaches an Wirtschaftsleistung in der Region generiert. Die Übernachtungszahlen sind in den letzten 5 Jahren stark um 20-30% auf über 100.000 gestiegen. Auch in Lahntal, das mit rund 20.000 Übernachtungen nach Rosenthal die meisten in der Region hat. Lahntal bietet in Sarnau die erste deutsche Hugenottenherberge am Hugenottenpfad, mit dem sich Bürgermeister landauf, landab rühmen.
Die Lahntaler Grünen fordern, dass die Gemeinde die Regionalförderung endlich richtig nutzt, statt sie hauptsächlich zu kritisieren. Nur wer auch seine Maßnahmen fördern lässt, wie bspw. im Gesundheitszentrum oder in Krafts Hof geschehen, hat auch was von der Regionalförderung. Bei den anstehenden Maßnahmen für Fahrradwanderer kann Lahntal mit seinem Lahnradwanderweg eine zentrale Rolle spielen.

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