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	<title>Lahntalk- News und Kommentare</title>
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	<description>zu Gesellschaft, Wirtschaft und Politik aus Lahntal</description>
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		<title>Lahntal total &#8211; 100 000 Menschen auf der B62</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 16:46:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei idealem sonnigen, aber nicht zu heißem Wetter fand der 5. autofreie Sonntag auf der B 62 zwischen Feudingen und Cölbe statt. Rund 100 000 Besucher bei nutzten die vor allem an Werktagen stark von Autos frequentierte Bundesstraße 62 zum Fahren mit Rädern oder Inlinern oder einfach für einen Spaziergang. Vor allem in Lahntal-Sterzhausen wurde<span class="excerpt_more"> <a href="http://www.lahntalk.de/2010/07/25/lahntal-total-100-000-menschen-auf-der-b62/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei idealem sonnigen, aber nicht zu heißem Wetter fand der 5. autofreie Sonntag auf der B 62 zwischen Feudingen und Cölbe statt. Rund 100 000 Besucher bei nutzten die vor allem an Werktagen stark von Autos frequentierte Bundesstraße 62 zum Fahren mit Rädern oder Inlinern oder einfach für einen Spaziergang. Vor allem in Lahntal-Sterzhausen wurde den Besuchern viel geboten, um bei einem Stopp wieder aufzutanken. Vereine und Gastronomie hatten Tische und Bänke an der Straße aufgebaut und boten an Ständen von Eis, Crepes und Waffeln über allerlei an Getränken, Würstchen, Gegrilltem bis hin zu Forellen alles, um für den restlichen Weg gerüstet zu sein.    </p>
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		<title>Dr. Richard Munz in Haiti verstorben</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 20:25:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Caldern]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophenhilfe]]></category>
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		<description><![CDATA[Völlig überraschend ist am Donnerstag, den 1. Juli, Dr. Richard Munz aus Caldern in seinem Quartier im mobilen Rotkreuz-Hospital in Haiti tot aufgefunden worden. Dies teilte das Deutsche Rote Kreuz am Freitag Mittag mit. Das Team des Krankenhauses geht von einem unerwarteten, aber natürlichen Tod aus. Dr. Munz wurde nur 57 Jahre alt. Richard Munz<span class="excerpt_more"> <a href="http://www.lahntalk.de/2010/07/04/dr-richard-munz-in-haiti-verstorben/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Völlig überraschend  ist am Donnerstag, den 1. Juli, Dr. Richard Munz aus Caldern in seinem Quartier im mobilen Rotkreuz-Hospital in Haiti tot aufgefunden worden. Dies teilte das Deutsche Rote Kreuz am Freitag Mittag mit. Das Team des  Krankenhauses geht von einem unerwarteten, aber natürlichen Tod aus. Dr. Munz wurde nur 57 Jahre alt.</p>
<p>Richard Munz war in den letzten zwanzig Jahren überall auf der Welt für die Katastrophenhilfe des Roten Kreuzes im Einsatz. Hauptberuflich war er &#8211; unterbrochen von diesen Auslandseinsätzen &#8211; darüber hinaus als Notarzt im Landkreis Marburg-Biedenkopf tätig.</p>
<p>&#8220;Er gehörte zu den besten Ärzten, die für das Rote Kreuz in Notlagen auf allen Kontinenten, unter allen  denkbaren Umständen unzählig vielen Menschen das Leben gerettet und  Leiden gelindert haben“, so DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters. „Mit seiner mitreißenden Energie und außergewöhnlichen Tatkraft hat er es  verstanden, uns immer wieder zu inspirieren.“</p>
<p>Für seinen außergewöhnlichen Einsatz auch in der Aus- und Weiterbildung von Katastrophenhelfern erhielt er am 17. Januar 2003 das Bundesverdienstkreuz. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen drei Kindern.</p>
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		<title>Lahntal hat als erste Kommune im Landkreis Marburg-Biedenkopf die Rekommunalisierung ihres Stromnetzes beschlossen</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 07:56:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lahntal hat als erste Kommune im Landkreis Marburg-Biedenkopf die Rekommunalisierung ihres Stromnetzes beschlossen. Die Gemeindevertretung fasste am 22. Juni den Beschluss das Stromnetz selbst erwerben und anschließend gemeinsam mit den Stadtwerken Marburg in einer neuen Stromnetzgesellschaft betreiben zu wollen. Mit 20 Ja-Stimmen votierte die klare Mehrheit dafür, die Konzession nicht mehr an den bisherigen Stromnetzbetreiber<span class="excerpt_more"> <a href="http://www.lahntalk.de/2010/06/23/lahntal-hat-als-erste-kommune-im-landkreis-marburg-biedenkopf-die-rekommunalisierung-ihres-stromnetzes-beschlossen/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lahntal hat als erste Kommune im Landkreis Marburg-Biedenkopf die Rekommunalisierung ihres Stromnetzes beschlossen. Die Gemeindevertretung fasste am 22. Juni den Beschluss das Stromnetz selbst erwerben und anschließend gemeinsam mit den Stadtwerken Marburg in einer neuen Stromnetzgesellschaft betreiben zu wollen. Mit 20 Ja-Stimmen votierte die klare Mehrheit dafür, die Konzession nicht mehr an den bisherigen Stromnetzbetreiber E-ON zu vergeben, sondern treuhänderisch an den Mitbewerber Stadtwerke Marburg mit dem Ziel des gemeinsamen Betriebs. Sechs Nein-Stimmen kamen von der CDU-Fraktion. Die endgültige Entscheidung über die Details des Netzbetriebs kann erst getroffen werden, wenn der Kaufpreis für das Netz feststeht. Dies wird nach aller Erfahrung erst durch eine Gerichtsentscheidung der Fall sein. Der Entscheidungsweg in Lahntal war von den Kommunalpolitikern der übrigen 18 Kommunen im Landkreis, bei denen die Konzessionsvergabe ansteht, genauestens beobachtet worden.<br />
<a title="Lahntal entscheidet über Rekommunalisierung des Stromnetzes" href="http://www.lahntalk.de/2010/06/22/lahntal-entscheidet-ueber-rekommunalisierung-des-stromnetzes/" target="_self">»  mehr zum Thema &#8230; </a></p>
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		<title>Lahntal entscheidet über Rekommunalisierung des Stromnetzes</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 15:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Gemeindevertretung von Lahntal entscheidet heute im DGH Caldern über den ersten Schritt zur Rekommunalisierung des Lahntaler Stromnetzes. Am gestrigen Montagabend hatte der Haupt- und Finanzausschuss der Lahntaler Gemeindevertretung gegen die Stimme des CDU-Vertreters und bei zwei Enthaltungen der Vorlage des Gemeindevorstands zugestimmt. Die Konzession soll danach nicht mehr dem bisherigen Netzbetreiber E-ON gegeben werden, sondern,<span class="excerpt_more"> <a href="http://www.lahntalk.de/2010/06/22/lahntal-entscheidet-ueber-rekommunalisierung-des-stromnetzes/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.lahntalk.de/wp-content/uploads/2010/06/stromnetz3.jpg"><img class="alignright  size-medium wp-image-162" style="margin: 2px;" title="Rekommunalisierung des Stromnetzes" src="http://www.lahntalk.de/wp-content/uploads/2010/06/stromnetz3-300x225.jpg" alt="" width="244" height="183" /></a></em><em>Die Gemeindevertretung von Lahntal entscheidet heute im  DGH Caldern über den ersten Schritt zur  Rekommunalisierung des Lahntaler Stromnetzes. Am gestrigen Montagabend hatte der Haupt- und Finanzausschuss der Lahntaler  Gemeindevertretung gegen die Stimme des CDU-Vertreters und bei zwei Enthaltungen der Vorlage des Gemeindevorstands zugestimmt. Die Konzession  soll danach nicht mehr dem bisherigen  Netzbetreiber E-ON gegeben werden, sondern,  soweit am Ende der Verhandlung über  den Wert des Netzes eine  wirtschaftlich tragfähiger Rückkauf möglich erscheint,  das  Stromnetz soll künftig durch eine kommunale Netzgesellschaft betrieben   werden.</em></p>
<p><span id="more-158"></span></p>
<h2>Langer Weg zur Entscheidung</h2>
<p>Die  Gemeindevertretung  von Lahntal stimmt am Dienstagabend ab 20 Uhr im   Dorfgemeinschaftshaus Caldern nach einer 1  ½ jährigen Entscheidungsfindung über  die Vergabe der Stromkonzession ab. Dieser  lange Prozess war bis April diesen   Jahres  einvernehmlich beschritten worden. Zwei Entscheidungen in 2009  legten die Richtung fest: die Gründung einer interkommunalen   Stromnetzgesellschaft vorrangig in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken   Marburg. Erst im April, nachdem E-ON speziell die CDU-Kommunalpolitiker  zu einer  Informationsveranstaltung in die Dammmühle geladen hatte,  wurde das gemeinsame  Ziel von deren Fraktionsmigliedern in Frage gestellt. Ein neuer Vertreter wurde in die Stromnetz-Kommission geschickt. Dieser  drängte darauf, dass auch  E-ON noch einmal ein  nachbessertes Angebot vorstellen soll, dass auch ein  51%iges Eigentum  am Stromnetz enthielt.</p>
<h2>Ungleiche Angebote</h2>
<p>Dies entsprach damit zwar nicht den bisherigen Beschlüssen der   Gemeindevertretung, sollte aber dennoch wie ein gleichwertiges Angebot  mit dem  der Stadtwerke verglichen werden. Das Angebot zu einem 51%igen  Eigentum am  Stromnetz der E-ON wurde schließlich in der letzten Woche  bei der Vorstellung des abschließenden Angebots wieder zurückgezogen  und stattdessen der Einstieg in die E-ON-AG und  die Verlagerung der Niederlassung von Gisselberg nach Lahntal mit   entsprechenden Gewerbesteuereinnahmen zugesichert. Lahntaler Kommunalpolitiker konnten daraufhin sich einiges an Kommentaren aus den Nachbarkommunen anhören, die von Belustigung, über Neid bis Unmut alle Emotionen enthielten: Finte! E-ON hat Euch dann in der  Hand! Wollt Ihr Euch  kaufen lassen?</p>
<h2>Große  öffentliche Aufmerksamkeit</h2>
<p>Trotz eines erheblichen Drucks auf die  Entscheidungsträger von  Lahntal, trotz der außerordentlich großen  öffentlichen Aufmerksamkeit  und der Beobachtung durch die Vertreter der  Nachbarkommunen, die  abwarten, wie sich Lahntal entscheiden wird, hat  sich die  überwiegende Mehrheit der Mitglieder der  Stromnetzkommission nicht auf  Ihrem Weg beirren  lassen. Ein Fragenkatalog wurde aus zwei verschiedenen Vorlagen ergänzt und präzisiert in ein Dutzend Punkten ausgearbeitet. Die Antworten der beiden Bewerber wurden gegenübergestellt und den Mitgliedern des Gemeindevorstandes und den Fraktionen zur Bewertung übergeben.</p>
<h2>Erster Schritt zum Netzrückkauf</h2>
<p>Der mit etwa 40 Beobachtern gut besuchte Haupt- &amp;   Finanzausschuss hat nun am Montag Abend empfohlen den ersten Schritt zur Rekommunalisierung des   Lahntaler Stromnetzes zu machen. Zuvor hatte der Ausschuss einen Änderungsantrag der CDU mit 4:1 Stimmen abgelehnt, der  unter  anderem die Vergabe der Konzession an Eon unter  der Voraussetzung  einer  Garantie für die angebotene Gewerbeansiedlung  und Verhandlungen  über  ein Beteiligungsmodell mit Eon vorsah. Die Stadtwerke Marburg sollen beauftragt werden, mit dem  bisherigen  Betreiber  E-ON über den Kauf des Stromnetzes zu verhandeln.  Ergänzend  heißt es nun in  der Beschlussvorlage des Gemeindevorstandes: &#8220;Allerdings ist vorgesehen, das  Netz für die  Gemeinde  Lahntal selbst zu erwerben.&#8221; Wenn dieser Weg erfolgreich begangen wird, folgt die Gemeinde Lahntal der Empfehlung des DStGB, „die Chance zu nutzen in Netzbetrieb und Versorgung“ im Sinne der Daseinsvorsorge „einzusteigen“. „Zahlreiche Praxisbeispiele belegen erfolgreiche Netzübernahmen“, schreibt der DStGB in der Pressemitteilung zur Vorstellung des aktuellen Leitfadens zur Stromnetzkonzession. Stadtwerke in kommunaler Hand sind für den DStGB Partner für „regionales Wirtschaftswachstum, Nachhaltigkeit und Klimaschutz“.</p>
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		<title>Solarmessebesucher trotzten der Kälte</title>
		<link>http://www.lahntalk.de/2010/05/10/solarmessebesucher-trotzten-der-kaelte/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 09:56:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Pünktlich zum Solarmesse-Wochenende kam zum Ende einer kaltnassen Woche die lange vermisste Sonne hervor. So konnten sich an den beiden zwar kalten aber weitgehend sonnigen Tagen rund 1.000 Besucher über Möglichkeiten zur Energieeinsparung, Techniken zum Einsatz erneuerbarer Energien und Elektromobilität informieren. Unter den 27 Ausstellern bei der sechsten in interkommunaler Zusammenarbeit von Cölbe, Lahntal, Münchhausen<span class="excerpt_more"> <a href="http://www.lahntalk.de/2010/05/10/solarmessebesucher-trotzten-der-kaelte/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Pünktlich zum Solarmesse-Wochenende kam zum Ende einer kaltnassen Woche die lange vermisste Sonne hervor. So konnten sich an den beiden zwar kalten aber weitgehend sonnigen Tagen rund 1.000 Besucher über Möglichkeiten zur Energieeinsparung, Techniken zum Einsatz erneuerbarer Energien und Elektromobilität informieren</em>.</p>
<p>Unter den 27 Ausstellern bei der sechsten in interkommunaler Zusammenarbeit von Cölbe, Lahntal, Münchhausen und Wetter organisierten  erstmals in Bürgeln stattfindenden Solarmesse waren zusätzlich zu den Anbietern von Haus- und Heiztechnik auch zwei zur Elektromobilität. Die großen Autohersteller konnten noch kein Fahrzeug vorstellen. So musste der kleine Schwerpunkt Elektromobilität mit Rollern und Fahrrädern auskommen.</p>
<h2>Elektromobil mit Ökostrom</h2>
<p>In Kooperation mit den Stadtwerken Marburg, die natürlich hierfür Ökostrom zur Verfügung stellte, konnte man ein Segway ausprobieren, einen wendigen Elektromotorroller. Auf diesem kann eine darauf stehende Person mittels Gleichgewichtsverlagerung und Lenker sich recht zügig fortbewegen.</p>
<p>Sowohl Segways als auch die von Boats &amp; Bikes vorgestellten Fahrräder mit Elektrounterstützung wurden von vielen Besuchern begeistert ausprobiert. derzeit wird geprüft, ob diese auch für den Tourismus im Leihverfahren in der Region Burgwald-Ederbergland eingesetzt werden können.</p>
<h2>Fördermittelstopp für Erneuerbare Energien</h2>
<p>Kurz vor dem Wochenende war bekannt geworden, dass alle Förderprogramme des Bundes für erneuerbare Energien aufgrund der allgemeinen Haushaltssperre gestoppt wurden. Die Mittel sind aufgebraucht und es ist fraglich ob auf absehbare Zeit wieder Mittel bereit gestellt werden.</p>
<p>So kamen nach der feierlichen Eröffnung der Solarmesse am Vormittag mit dem Hessentagpaar, der Solarfamilie von Hessen und einer Aufführung des Kindergartens von Bürgeln noch vor der Podiumsdiskussion Bundes-,  EU- und Kommunalpolitiker wieder zusammen, um der Presse Gelegenheit zu geben, sie zu den  Konsequenzen aus dem Fördermittelstopp des  Bundesumweltminsteriums zu befragen.</p>
<p>Neben dem Europaabgeordneten  der Grünen Martin  Häusling, dem SPD-Bundestagsabgeordnete Sören Bartol, gaben die unmittelbar von den  Entscheidungen betroffenen Bürgermeister des Nordkreises, Manfred Apell und Volker Carle, sowie die Kreispolitiker Werner Waßmuth und Jörg Behlen Auskunft.</p>
<p>So wurde deutlich, dass insbesondere das Klimaschutzkonzept des Nordkreises wohl gute und richtige Maßnahmen  aufzeigen wird. Aber diese wedrde auf absehbare Zeit wohl nicht umgesetzt werden können. Die kommunalen Kassen sind leer und ohne die Förderung von energetischen  Sanierungen und neuen Wärmekonzepten kann nicht nur im Nordkreis sondern bundesweit kaum eine Kommune größere Investitionen tätigen.</p>
<p>Die Konsequenz ist widersinnig: Jeder Euro Förderung löst 6-8 Euro Investitionen aus und fließt so über die Umsatzsteuer wieder zurück. Gleichzeitig werden durch die energetische  Sanierungen und neue Wärmekonzepte die laufenden Kosten gesenkt. Nun aber werden die größten Auftraggeber in Deutschland, die Städte und Gemeinden ihre Investitionen zu Lasten der laufenden Ausgaben und des Klimaschutzes zurückstellen.</p>
<h2>Openairprogramm mit Wärmedefizit</h2>
<p>Die Angebote für Kinder und für das leibliche Wohl wurden gut angenommen, aber Livemusik und die  Openair-Filmaufführung litten unter der geringen Wärme. Das Bukahara Trio aus Köln, bestehend aus Daniel Avi Schneider, Soufian Zoghlami und Ahmed Eid spielte vor fast leeren Bänken. Sie hatten die Schlussmussik zum Film „Die 4. Revolution – Energy Autonomy“ eingespielt.</p>
<p>Angesichts der nun nach Sonnenuntergang wahrlich frostigen Temperaturen stieß dieser Dokumentarfilm von Carl-A. Fechner auf relativ großes Interesse. Bei seiner bundesweit ersten Freiluftaufführung kamen  50 Zuschauer, teilweise mit Decken ausgestattet und blieben bis zum Abspann. Der Regisseur war davon, aber auch von der technischen Qualität der Aufführung begeistert. Carl-A. Fechner und Bürgermeister Volker Carle hatten zu Beginn die Zuschauer begrüßt und in den Film eingeleitet.</p>
<p>Die Gewinner des  Gewinnspiel werden von der Gemeinde Cölbe benachrichtigt.  Als Hauptpreis hat Wagner Solartechnik eine Solarwärmeanlage im Wert von € 3.500,- zur Verfügung gestellt. Dieser Preis geht an eine Marburgerin.</p>
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		<title>Highlights auf der Solarmesse 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 07:28:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum sechsten Mal laden Cölbe, Lahntal, Münchhausen und Wetter die Bürger der Region ein sich über die Angebote von Handel, Handwerk und Dienstleistung im Bereich Energiesparen, Effizienzsteigerung und Erneuerbaren Energien zu informieren. Sie findet erstmals in Cölbe-Bürgeln in der Mehrzweckhalle statt. Alle großen Anbieter der Branche sind wieder mit Ständen vertreten. Der Eintritt zur Messe<span class="excerpt_more"> <a href="http://www.lahntalk.de/2010/05/05/highlights-auf-der-solarmesse-2010/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Solarmesse des Nordkreises 2010" href="http://www.lahntalk.de/wp-content/uploads/2010/05/solar_10.gif"><img class="alignright size-full wp-image-148" style="margin: 2px;" title="solar_10" src="http://www.lahntalk.de/wp-content/uploads/2010/05/solar_10.gif" alt="" width="240" height="104" /></a>Zum sechsten Mal laden Cölbe, Lahntal, Münchhausen und Wetter die Bürger der Region ein sich über die Angebote von Handel, Handwerk und Dienstleistung im Bereich Energiesparen, Effizienzsteigerung und Erneuerbaren Energien zu informieren. Sie findet erstmals in Cölbe-Bürgeln in der Mehrzweckhalle statt. Alle großen Anbieter der Branche sind wieder mit Ständen vertreten. Der <strong>Eintritt zur Messe ist frei</strong>. In unmittelbarer Nähe sind <strong>kostenlose </strong><strong>Parkplätze</strong> ausgewiesen.</p>
<p><strong><em>Die offizielle Eröffnung ist um 11:00 Uhr mit dem Hessentagpaar, der Solarfamilie von Hessen und einer Tanzaufführung des Kindergartens von Bürgeln.</em></strong></p>
<p><strong><span id="more-147"></span>Elektromobilität</strong></p>
<p>Ein besonderes Themenfeld innerhalb der Zukunft der Energieversorgung ist die Elektromobilität. Wir werden auf der Solarmesse E-Fahrräder und Segways zeigen und Sie können Sie dort auch gleich ausprobieren. Im Laufe des Wochenendes werden auch die in unserer Region gebauten<br />
E-Autos, „Twikes“ vorbeischauen.</p>
<p><strong>Gewinnspiel</strong></p>
<p>Bei einem Gewinnspiel können die Messebesucher viele Preise gewinnen. Als Hauptpreis gibt es hat Wagner Solartechnik eine Solarwärmeanlage im Wert von € 3.500,- zur Verfügung gestellt.</p>
<p><strong>Podiumsdiskussion</strong></p>
<p>Wieweit der Landkreis auf diesem Weg gekommen ist und wie sich die einzelnen Schritte dar-stellen, beleuchtet eine Podiumsdiskussion, die nun schon zum dritten Mal vom Nordkreis im Rahmen der Solarmesse veranstaltet wird. Dieses Mal werden u.a. Politiker von EU, Bund und Land über die politischen Rahmenbedingungen für den Klimaschutz und eine Energiewende diskutieren.</p>
<p><strong>Film</strong></p>
<p>Der aktuelle Dokumentarfilm „4. REVOLUTION &#8211; EnergyAutonomy“ zeigt auf inspirierende Weise, wie das im Landkreis angestrebte Ziel erreicht werden kann, bis zum Jahr 2040 unabhängig von fossilen und atomaren Energieträgern zu werden.</p>
<p>Die 4. REVOLUTION-EnergyAutonomy will ein Zeichen des Aufbruchs setzen. Eine Inspiration.<br />
Der Kino-Dokumentarfilm zeichnet in einer ausgefeilten filmischen Dramaturgie mit Aufnahmen in 10 Ländern das Bild einer existierenden globalen Bewegung von engagierten Menschen, die gemeinsam für ein Ziel kämpfen: 100 Prozent Erneuerbare Energien heute und jetzt!<strong></strong></p>
<p><strong>Angebote für Kinder, Livemusik und alles für das leibliche Wohl</strong></p>
<p>Es gibt Spielangebote, Filme und eine Hüpfburg für Kinder, Livemusik am Samstag Nachmittag und für Essen und Trinken sorgen die Freiwillige Feuerwehr und die Fleckenbühler.</p>
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		<title>Spaziergang gegen rechtsextreme Gewalt</title>
		<link>http://www.lahntalk.de/2010/04/18/spaziergang-gegen-rechtsextreme-gewalt/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 16:32:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sarnau]]></category>
		<category><![CDATA[Sterzhausen]]></category>

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		<description><![CDATA[Samstag Mittag um 12:00 Uhr versammelten auf dem Festplatz in Lahntal-Goßfelden nach und nach Menschen aus Lahntal und der Umgebung, um an einem Spaziergang gegen rechtsextreme Gewalt teilzunehmen. Dieser war vom Bündis gegen Rechts in Zusammenarbeit mit dem Lahntaler Bürgerforum gegen Gewalt organisiert worden und angekündigt als Laufkundgebung mit Festcharakter. Da überregional unter verschiedenen Titeln<span class="excerpt_more"> <a href="http://www.lahntalk.de/2010/04/18/spaziergang-gegen-rechtsextreme-gewalt/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Samstag Mittag um 12:00 Uhr versammelten auf dem Festplatz in Lahntal-Goßfelden nach und nach Menschen aus Lahntal und der Umgebung, um an einem Spaziergang gegen rechtsextreme Gewalt teilzunehmen. Dieser war vom Bündis gegen Rechts in Zusammenarbeit mit dem Lahntaler Bürgerforum gegen Gewalt organisiert worden und angekündigt als Laufkundgebung mit Festcharakter.</em></p>
<p>Da überregional unter verschiedenen Titeln und in unterschiedlichster Art aufgerufen wurde, waren sowohl Charakter der Veranstaltung, als auch der Grad der Mobilisierung unvorhersehbar. Als die Regionalbahn  um halb eins eingetroffen war, war die Teilnehmerzahl auf an die 400 angewachsen.</p>
<p>Darunter waren auch viele Bürger aus den Nachbargemeinden jeglicher Altersstufe, Schüler und Lehrer der Wollenbergschule, der 1. Stadtrat von Wetter, weitere politische Vertreter des ganzen Nordkreises u.v.m.</p>
<p>Der Vorsitzende der Lahntaler Gemeindevertretung Dirk Geißler stellte zu  Beginn dar, was in Lahntal in den letzten zwei Jahren gegen die rechtsradikalen Umtriebe unternommen wurde.  Zudem wurde in der Sitzung der Gemeindevertretung am 1.10.2009 eine gemeinsame Resolution von Gemeindevorstand und Gemeindevertretung gegen Extremismus, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit unterzeichnet.</p>
<p>Nach dem Spaziergang durch Goßfelden mit Grußworten von Gruppierungen aus Wetzlar, Frankfurt und Marburg schilderte Claus Opper als Sprecher des Bürgerforums, wie sich nach tätlichen Übergriffen, Vandalismus und Anwerbeversuchen von Rechtsextremen in Jugendclubs das &#8220;Bürgerforum gewaltfreies Lahntal&#8221; aus Lahntaler Bürgern vieler gesellschaftlicher Gruppen gebildet hatte. Das Bürgerforum Gewaltfreies Lahntal will einen aktiven Beitrag zur Stärkung von Vielfalt, Toleranz und Demokratie und zur Bekämpfung von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus leisten.</p>
<p>Teilweise zum Unmut derjenigen,  die sich offenbar anderes gewünscht hatten, wurde von ihm die konstruktive Zusammenarbeit mit der Polizei gelobt. Aber die Mehrheit der Teilnehmer war mit dem friedlichen Verlauf  zufrieden und verzehrte alle Würstchen, die der Würstchenbrater anzubieten  hatte.</p>
<p>Der ehemalige Direktkandidat der NPD hatte um kurz nach 12:00 feststellen müssen, dass er die Gegendemo mangels  Masse absagen muss. Schon am 24. September hatte ebendiese Person recht erfolglos eine große Demonstration im Ortsteil Sarnau durchzuführen, als sich das “Bürgerforum gewaltfreies Lahntal” zum dritten Mal im Dorfgemeinschaftshaus “Altes Backhaus” an einem Donnerstag abend traf.</p>
<p>Der zeitgleich in Sterzhausen anlässlich der Übergabe eines Zuwendungsbescheides für ein neues Feuerwehrgerätehaus weilende Regierungspräsident beschloss spontan, selbst mit nach Sarnau zu kommen, um an der Versammlung des Bürgerforums teilzunehmen. Nachdem er seine Unterstützung bekundet und er sich verabschiedet hatte, stellte sich heraus, dass eine kleine Gruppe  mit insgesamt zwölf Männern laut Polizeibericht sich in Bewegung Richtung Sarnau setzte.</p>
<p>Viele offizielle Vertreter, die Presse und der Staatsschutz harrten sodann dem was da kommen mag. Nach Ende der Versammlung des Bürgerforums gesellten sich deren Teilnehmer zu der Versammlung am Denkmal in Sarnau hinzu. Angesichts der erfreulich starken Präsenz von Bürgern und der wenigen Rechtsnationalen, die der ehemalige Direktkandidat der NPD mobilisieren konnte,  wirkte das Ganze eher kläglich. <a title="Versuchte Störung des Bürgerforums gegen Gewalt " href="http://www.lahntalk.de/2009/09/25/versuchte-stoerung-des-buergerforums-gegen-gewalt/" target="_self">» siehe  Bericht </a></p>
<p>Nunmehr gelang ihm nicht mal eine solch magere Mobilisierung, trotz der wesentlich längeren Vorbereitungszeit. Beide Tageszeitungen berichteten ausführlich von der Kundgebung, die OP zusätzlich auch in einem Videobericht unter dem Titel &#8220;<a title="Ein Dorf steht auf gegen Rechts" href="http://www.op-marburg.de/Video-Foto/Videos/?bcpid=26396131001&amp;bclid=30643117001&amp;bctid=78996128001" target="_blank">Ein Dorf steht auf gegen Rechts</a>&#8220;.</p>
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		<title>Auf dem Weg zu einer klimaschonenden Energieversorgung</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 20:25:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur und Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[BHKW]]></category>
		<category><![CDATA[Elisabethverein]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Heizsysteme]]></category>
		<category><![CDATA[Interkommunale Zusammenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Lahntal]]></category>

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		<description><![CDATA[Exkursion zu beispielhaften Energieanlagen im Nordkreis Am Dienstag nach Ostern besuchte die Landtagsabgeordnete der Grünen Angela Dorn auf Einladung von Michael Meinel, Energieexperte und Organisator der Solarmesse, Anlagen einer zukunftssicheren klimaschonenden Energieversorgung in Cölbe, Lahntal, Münchhausen und Wetter. Die vier Kommunen des Nordkreises arbeiten in den Fragen der Energiewende und des Klimaschutzes interkommunal zusammen. Am<span class="excerpt_more"> <a href="http://www.lahntalk.de/2010/04/06/auf-dem-weg-zu-einer-klimaschonenden-energieversorgung/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><em>Exkursion</em><em> zu beispielhaften Energieanlagen im Nordkreis</em></h2>
<p><em>Am Dienstag nach Ostern besuchte die Landtagsabgeordnete der Grünen Angela Dorn auf Einladung von Michael Meinel, Energieexperte und Organisator der Solarmesse, Anlagen einer zukunftssicheren klimaschonenden Energieversorgung in Cölbe, Lahntal, Münchhausen und Wetter. Die vier Kommunen des Nordkreises arbeiten in den Fragen der Energiewende und des Klimaschutzes interkommunal zusammen.<br />
Am Beispiel der besichtigten Anlagen wurden die unterschiedlichen Aspekte auf dem Weg zu 100% erneuerbarer Energie im Landkreis aufgezeigt. Ein besonderer Augenmerk lag hierbei auf versteckte Potenziale, die Wirkung des demographischen Wandels auf die Energieversorgung im ländlichen Raum, die Sanierung kommunaler Liegenschaften und einen ausgewogenen Energiemix und seine intelligente Steuerung gerichtet.</em></p>
<p><strong><span id="more-137"></span>Vorbildliche Nutzung vorhandenen Potenzials</strong></p>
<p>Gleich die erste Station war ein Highlight, da hier in vorbildlicher Weise das vorhandene Potenzial eines Holz verarbeitenden Betrieb von 24.000 Tonnen an Holzabfall pro Jahr, sehr effizient sowohl zur Wärme als auch zur Stromerzeugung verwendet wurde. Das neue Biomasse-ORC-Heizkraftwerk war notwendig geworden, um den gestiegenen Wärmebedarf für die Holztrocknung sicher zu stellen. Die Ortsvorsteherin Carola Carius erkannte mögliche Synergieeffekte, da die Fleckenbühler, die nur 600 Meter entfernt ihr Hofgut betreiben, zur gleichen Zeit überlegen zum Ersatz ihrer in die Jahre gekommen Hackschnitzelheizung zu ersetzen. So sorgt die 7,2 MW Feuerung für die Trocknung, für die Wärmeversorgung sowohl des Unternehmens, als auch über eine Nahwärmeleitung des Hofgut und erzeugt gewissermaßen als Abfall noch Strom. Mit einer Erweiterung des Nahwärmenetzes könnten noch bis zu 300 Einfamilienhäusern in Schönstadt versorgt werden, da noch eine Wärmekapazität von 2 bis 3 Megawatt zur Verfügung stehen.</p>
<p>Ausgelöst durch den Besichtigungswunsch beschlossen die Partner an diesem Tag die offizielle Einweihung der Nahwärmeversorgung vorzunehmen. Das Engagement von Carola Carius wurde von allen Anwesenden besonders hervorgehoben. Landrat Robert Fischbach verwies auf den Besuch einer Delegation in Güssing, wo die Verwirklichung der Energievision des Landkreises einer 100%igen Versorgung mit erneuerbaren Energien zu besichtigen war. Der Cölber Bürgermeister Volker Carle sah diese Anlage als ein wichtiges Beispiel was mit einem Klimaschutzkonzept für die Nordkreiskommunen erreicht werden kann.</p>
<p><strong>Unterschiedliche Wege zur Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern</strong></p>
<p>Die Exkursion führte dann weiter zum Bioenergiedorf Oberrosphe, dann zu einer kommunalen Sanierungsmaßnahme nach Münchhausen und schließlich zur Nahwärmeversorgung eines Neubaugebietes in Sterzhausen. Hierdurch wurden die Unterschiede von einer privatwirtschaftlichen Verwertung von Abfallstoffen gegenüber einer genossenschaftlichen Lösung, wie in Wetter-Oberrosphe oder einer kommunalen, wie in Lahntal-Sterzhausen deutlich. Hans Bertram von der Bioenergiedorf-Genossenschaft demonstrierte den Besuchern die Holzhackschnitzelfeuerung und berichtete von der Herausforderung ein Nahwärmenetz in einem Dorfkern zu erstellen.</p>
<p>In Münchhausen konnten Bürgermeister Peter Funk und der Gemeindebrandinspektor<strong><em> </em></strong>Bernd Berghöfer über die erfolgreiche energetische Sanierung von Bauhof und Feuerwehrgerätehaus berichten. Dort wurde zudem eine sehr flexible Holzfeuerung eingebaut, in der auch der kommunale Gehölschnitt verfeuert werden kann. Hans-Hermann Zacharias<em> </em>von der Waldbesitzergemeinschaft Wollmar informierte zudem über deren konkrete Pläne zur Errichtung von drei Windrädern.</p>
<p>Als letztes Beispiel konnte Herr Thorsten Gerhard die Heizzentrale zu Versorgung eines Neubaugebiets in der Mehrzweckhalle von Sterzhausen vorstellen. Der geringe Wärmebedarf von Neubauten macht ein solches Netz nur in Verbindung mit größeren Liegenschaften, wie etwa kommunalen, wirtschaftlich sinnvoll. Zwei weitere derartige Projekte mit Blockheizkraftwerken sind in Lahntal geplant.</p>
<p><strong>Eine rundum informative Exkursion</strong></p>
<p>Eine Mittagspause im Heimatmuseum Oberrosphe mit Besichtigung, die Vorstellung der Funktion des reaktivierten Rinnensystems der Lahn zwischen Caldern und Sterzhausen durch den Gewässerbauer Dr. Klaus Träbing<em>, </em>Guntram Ohm-Winter vom Regierungspräsidium Gießen<strong><em> </em></strong>und den NaBu-Vorsitzenden Karl Busch rundeten die sehr informative Tour ab. Den Abschluss bildete schließlich ein Besuch der Pflegeeinrichtung des Elisabethvereins Krafts Hof in Sterzhausen, die von Ernst Boltner, dem Geschäftsführer vorgestellt wurde. Auch der neue Generationstreffpunkt in Krafts Hof die eine Woche später eröffnet wird, konnte schon besichtigt werden.</p>
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		<title>Verbesserung der Interkommunalen Zusammenarbeit</title>
		<link>http://www.lahntalk.de/2010/03/11/verbesserung-der-interkommunalen-zusammenarbeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 08:53:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Interkommunale Zusammenarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Gemeindevertretersitzung am 10. März wurde ein Antrag zur Verbesserung der Interkommunalen Zusammenarbeit einstimmig angenommen. Entsprechende Beschlüsse sind in den Parlamenten in Münchhausen und Wetter schon gefasst worden. Der Antrag war von den Grünen in Lahntal wie folgt eingebracht worden: Die Zusammenarbeit im Nordkreis soll zukünftig auch parlamentarisch einfacher und intensiver werden. Dazu wird<span class="excerpt_more"> <a href="http://www.lahntalk.de/2010/03/11/verbesserung-der-interkommunalen-zusammenarbeit/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Gemeindevertretersitzung am 10. März wurde ein Antrag zur Verbesserung der Interkommunalen Zusammenarbeit einstimmig angenommen. Entsprechende Beschlüsse sind in den Parlamenten in Münchhausen und Wetter schon gefasst worden.</p>
<p>Der Antrag war von den Grünen in Lahntal wie folgt eingebracht worden:</p>
<p>Die Zusammenarbeit im Nordkreis soll zukünftig auch parlamentarisch einfacher und intensiver werden. Dazu wird der Ältestenrat beauftragt, Kontakt mit den Ältestenräten der Parlamente der Nordkreiskommunen aufzunehmen und geeignete Modalitäten mit folgenden Zielen zu erarbeiten:</p>
<ul>
<li>mindestens eine gemeinsame Sitzung der obersten parlamentarischen<br />
Gremien im Jahr</li>
<li>Transparenz der jährlichen Sitzungsplanung</li>
<li>Zugänglichkeit der Einladungen mit der vorgesehenen Tagesordnung<br />
sowie der Protokolle der Gremien für alle Mitglieder</li>
<li>Rederecht zu den für die Zusammenarbeit relevanten Tagesordnungspunkten in den Ausschussberatungen für benannte Vertreter der Fraktionen der beteiligten Gemeinden</li>
</ul>
<p><em>Begründung:</em></p>
<p>Eine Vereinfachung und Intensivierung der parlamentarischen Mitwirkung bzw. Kontrolle der Zusammenarbeit ist unerlässlich. Eine Zusammenarbeit allein auf Bürgermeister- und Verwal-tungsebene ist nicht zufrieden stellend und führt – wie in einigen Fällen im vergangenen Jahr – zu Irritationen und Missverständnissen. Gemeinsame Sitzungen und gegenseitiges Rederecht unterstützen die Kommunikation und erleichtern schnelle und zielführende Beschlüsse. Die persönlichen Kontakte und das Wissen um die Arbeit, Ideen und Probleme der anderen stärken das Vertrauen und die gegenseitige Akzeptanz. Diese Absicht sollte unterstrichen werden.</p>
<p>Entsprechende Beschlüsse sind von den Parlamenten in Münchhausen und Wetter schon gefasst worden. Der Ältestenrat wurde dort als das geeignete Gremium hierfür gesehen.</p>
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		<title>Aufruf: Eine Post für Sterzhausen!</title>
		<link>http://www.lahntalk.de/2010/03/08/aufruf-eine-post-fuer-sterzhausen/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 11:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Dorf]]></category>
		<category><![CDATA[Post]]></category>
		<category><![CDATA[Sterzhausen]]></category>

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		<description><![CDATA[Sorgen Sie mit dafür, dass Sterzhausen bald wieder eine Poststelle erhält! Schreiben Sie an die Post und an die Regulierungsbehörde, die sog. Bundesnetzagentur. Hier finden Sie den » Link dazu.  Folgendermaßen könnten Ihre Argumente lauten: Die Gemeinde Lahntal hat rund 7.000 Einwohner und &#8211; mit zwei Ortsteilen &#8211; zentralörtliche Funktion. Damit gehört Sie zu den<span class="excerpt_more"> <a href="http://www.lahntalk.de/2010/03/08/aufruf-eine-post-fuer-sterzhausen/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sorgen Sie mit dafür, dass Sterzhausen bald wieder eine Poststelle erhält! </strong>Schreiben Sie an die Post und an die Regulierungsbehörde, die sog. Bundesnetzagentur. Hier finden Sie den <a title="Fragen an den Verbraucherservice Post" href="http://www.bundesnetzagentur.de/enid/60d7a41cb84f79a1f7d9b2f74447c4eb,0/Kontakt_-__Wegbeschreibungen_-_Fragen/Fragen_an_den_Verbraucherservice_Post_3j9.html" target="_blank">» Link dazu</a>.  Folgendermaßen könnten Ihre Argumente lauten:</p>
<p>Die Gemeinde Lahntal hat rund 7.000 Einwohner und &#8211; mit zwei Ortsteilen &#8211; zentralörtliche Funktion.<br />
Damit gehört Sie zu den Gemeinden bei denen grundsätzlich zu gewährleisten ist, dass in zusammenhängend bebauten Gebieten eine stationäre Einrichtung in maximal 2.000 Metern für die Kunden erreichbar ist. Dies ist schon lange nicht mehr gewährleistet. Bisher wurde dies für den Ortsteil Sterzhausen nicht für zwingend nötig gesehen, da dieser nur mit zweitem Wohnsitz mehr als 2.000 Einwohner hat. Nun sind es seit Anfang des Jahres auch mit erstem Wohnsitz mehr als 2.000 Einwohner und es erfolgt immer noch eine weitere Ansiedlung von Neubürgern und Unternehmen.<br />
In ganz Lahntal, das auch für die umliegenden Orte die Versorgung gewährleistet gibt es nur rudimentäre Postdienstleistungen mit sehr eingeschränkten Öffnungszeiten, die für viele Berufstätige und für Unternehmen völlig unzureichend sind. Eine nachhaltige Verbesserung dieses Zustandes ist daher dringend geboten.</p>
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