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	<title>Lahntalk- News und Kommentare &#187; Elisabethverein</title>
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	<description>zu Gesellschaft, Wirtschaft und Politik aus Lahntal</description>
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		<title>Auf dem Weg zu einer klimaschonenden Energieversorgung</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 20:25:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur und Umwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[Exkursion zu beispielhaften Energieanlagen im Nordkreis Am Dienstag nach Ostern besuchte die Landtagsabgeordnete der Grünen Angela Dorn auf Einladung von Michael Meinel, Energieexperte und Organisator der Solarmesse, Anlagen einer zukunftssicheren klimaschonenden Energieversorgung in Cölbe, Lahntal, Münchhausen und Wetter. Die vier Kommunen des Nordkreises arbeiten in den Fragen der Energiewende und des Klimaschutzes interkommunal zusammen. Am<span class="excerpt_more"> <a href="http://www.lahntalk.de/2010/04/06/auf-dem-weg-zu-einer-klimaschonenden-energieversorgung/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><em>Exkursion</em><em> zu beispielhaften Energieanlagen im Nordkreis</em></h2>
<p><em>Am Dienstag nach Ostern besuchte die Landtagsabgeordnete der Grünen Angela Dorn auf Einladung von Michael Meinel, Energieexperte und Organisator der Solarmesse, Anlagen einer zukunftssicheren klimaschonenden Energieversorgung in Cölbe, Lahntal, Münchhausen und Wetter. Die vier Kommunen des Nordkreises arbeiten in den Fragen der Energiewende und des Klimaschutzes interkommunal zusammen.<br />
Am Beispiel der besichtigten Anlagen wurden die unterschiedlichen Aspekte auf dem Weg zu 100% erneuerbarer Energie im Landkreis aufgezeigt. Ein besonderer Augenmerk lag hierbei auf versteckte Potenziale, die Wirkung des demographischen Wandels auf die Energieversorgung im ländlichen Raum, die Sanierung kommunaler Liegenschaften und einen ausgewogenen Energiemix und seine intelligente Steuerung gerichtet.</em></p>
<p><strong><span id="more-137"></span>Vorbildliche Nutzung vorhandenen Potenzials</strong></p>
<p>Gleich die erste Station war ein Highlight, da hier in vorbildlicher Weise das vorhandene Potenzial eines Holz verarbeitenden Betrieb von 24.000 Tonnen an Holzabfall pro Jahr, sehr effizient sowohl zur Wärme als auch zur Stromerzeugung verwendet wurde. Das neue Biomasse-ORC-Heizkraftwerk war notwendig geworden, um den gestiegenen Wärmebedarf für die Holztrocknung sicher zu stellen. Die Ortsvorsteherin Carola Carius erkannte mögliche Synergieeffekte, da die Fleckenbühler, die nur 600 Meter entfernt ihr Hofgut betreiben, zur gleichen Zeit überlegen zum Ersatz ihrer in die Jahre gekommen Hackschnitzelheizung zu ersetzen. So sorgt die 7,2 MW Feuerung für die Trocknung, für die Wärmeversorgung sowohl des Unternehmens, als auch über eine Nahwärmeleitung des Hofgut und erzeugt gewissermaßen als Abfall noch Strom. Mit einer Erweiterung des Nahwärmenetzes könnten noch bis zu 300 Einfamilienhäusern in Schönstadt versorgt werden, da noch eine Wärmekapazität von 2 bis 3 Megawatt zur Verfügung stehen.</p>
<p>Ausgelöst durch den Besichtigungswunsch beschlossen die Partner an diesem Tag die offizielle Einweihung der Nahwärmeversorgung vorzunehmen. Das Engagement von Carola Carius wurde von allen Anwesenden besonders hervorgehoben. Landrat Robert Fischbach verwies auf den Besuch einer Delegation in Güssing, wo die Verwirklichung der Energievision des Landkreises einer 100%igen Versorgung mit erneuerbaren Energien zu besichtigen war. Der Cölber Bürgermeister Volker Carle sah diese Anlage als ein wichtiges Beispiel was mit einem Klimaschutzkonzept für die Nordkreiskommunen erreicht werden kann.</p>
<p><strong>Unterschiedliche Wege zur Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern</strong></p>
<p>Die Exkursion führte dann weiter zum Bioenergiedorf Oberrosphe, dann zu einer kommunalen Sanierungsmaßnahme nach Münchhausen und schließlich zur Nahwärmeversorgung eines Neubaugebietes in Sterzhausen. Hierdurch wurden die Unterschiede von einer privatwirtschaftlichen Verwertung von Abfallstoffen gegenüber einer genossenschaftlichen Lösung, wie in Wetter-Oberrosphe oder einer kommunalen, wie in Lahntal-Sterzhausen deutlich. Hans Bertram von der Bioenergiedorf-Genossenschaft demonstrierte den Besuchern die Holzhackschnitzelfeuerung und berichtete von der Herausforderung ein Nahwärmenetz in einem Dorfkern zu erstellen.</p>
<p>In Münchhausen konnten Bürgermeister Peter Funk und der Gemeindebrandinspektor<strong><em> </em></strong>Bernd Berghöfer über die erfolgreiche energetische Sanierung von Bauhof und Feuerwehrgerätehaus berichten. Dort wurde zudem eine sehr flexible Holzfeuerung eingebaut, in der auch der kommunale Gehölschnitt verfeuert werden kann. Hans-Hermann Zacharias<em> </em>von der Waldbesitzergemeinschaft Wollmar informierte zudem über deren konkrete Pläne zur Errichtung von drei Windrädern.</p>
<p>Als letztes Beispiel konnte Herr Thorsten Gerhard die Heizzentrale zu Versorgung eines Neubaugebiets in der Mehrzweckhalle von Sterzhausen vorstellen. Der geringe Wärmebedarf von Neubauten macht ein solches Netz nur in Verbindung mit größeren Liegenschaften, wie etwa kommunalen, wirtschaftlich sinnvoll. Zwei weitere derartige Projekte mit Blockheizkraftwerken sind in Lahntal geplant.</p>
<p><strong>Eine rundum informative Exkursion</strong></p>
<p>Eine Mittagspause im Heimatmuseum Oberrosphe mit Besichtigung, die Vorstellung der Funktion des reaktivierten Rinnensystems der Lahn zwischen Caldern und Sterzhausen durch den Gewässerbauer Dr. Klaus Träbing<em>, </em>Guntram Ohm-Winter vom Regierungspräsidium Gießen<strong><em> </em></strong>und den NaBu-Vorsitzenden Karl Busch rundeten die sehr informative Tour ab. Den Abschluss bildete schließlich ein Besuch der Pflegeeinrichtung des Elisabethvereins Krafts Hof in Sterzhausen, die von Ernst Boltner, dem Geschäftsführer vorgestellt wurde. Auch der neue Generationstreffpunkt in Krafts Hof die eine Woche später eröffnet wird, konnte schon besichtigt werden.</p>
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		<title>Landesförderung für Generationen-Treff &#8220;Krafts Hof&#8221;</title>
		<link>http://www.lahntalk.de/2008/12/31/landesforderung-fur-generationen-treff-krafts-hof/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 18:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[demografischer Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Elisabethverein]]></category>
		<category><![CDATA[Lahntal]]></category>

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		<description><![CDATA[Übergabe der Landesförderung Die nötigen Mittel zur Errichtung des geplanten Lahntaler Generationen-Treffpunkts &#8220;Krafts Hof&#8221; scheinen gesichert. Am Montag Mittag übergab der hessische Staatsminister Volker Hoff der Gemeinde Lahntal und dem St. Elisabeth-Verein den Förderbescheid über € 102.000,-. Das derzeitig leerstehende Wohnhaus, der von der Altenhilfe des Vereins seit 2007 als Pflegeeinrichtung genutzten Hofreite &#8220;Krafts Hof&#8221;<span class="excerpt_more"> <a href="http://www.lahntalk.de/2008/12/31/landesforderung-fur-generationen-treff-krafts-hof/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: trebuchet ms;">              <div id="BLOGGER_PHOTO_ID_5286021134712962674" class="img alignright" style="width:240px">
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                <div style="width:100%;">Übergabe der Landesförderung</div>
              </div></span><span style="font-family: trebuchet ms;">Die nötigen Mittel zur Errichtung des geplanten Lahntaler Generationen-Treffpunkts &#8220;Krafts Hof&#8221; scheinen gesichert. Am Montag Mittag übergab der hessische Staatsminister Volker Hoff der Gemeinde Lahntal und dem St. Elisabeth-Verein den Förderbescheid über € 102.000,-. Das derzeitig leerstehende Wohnhaus, der von der Altenhilfe des Vereins seit 2007 als Pflegeeinrichtung genutzten Hofreite &#8220;Krafts Hof&#8221; im Ortteil Sterzhausen soll zu einer Begegnungsstätte für &#8220;Jung &amp; Alt&#8221; umgebaut werden. Bei der Übergabe des Bescheids in einer Wohngruppe auf der Hofreite waren für die Gemeinde die Seniorenbeauftragte Ortrud Lauer, der Ortsvorsteher Dirk Geißler und der Beigeordnete Michael Meinel anwesend, die auch bei der Konzeptentwicklung für die nachhaltige Nutzung der Einrichtung mitwirken. Bürgermeister Apell wurde vom Ersten Beigeordneten Ludwig Schmidt und der St. Elisabeth-Verein von dem Vorsitzenden Rüdiger Rohe und dem Geschäftsführer der Altenhilfe Ernst Boltner vertreten.</p>
<p><strong>Modellprojekt zur Anpassung an den demografischen Wandel</strong></span></p>
<div><span style="font-family: trebuchet ms;">Das Lahntaler Projekt hat Modellcharakter dafür, wie die nötige Anpassung an den demografischen Wandel in dörflichen Strukturen gelingen kann. Seit Vorstellung des Projekts in diesem Jahr hat es schon mehrere Preise gewonnen. Es wird getragen von der Arbeitsgruppe &#8220;Jung und Alt&#8221; im Bündnis für Familien, dem St. Elisabeth-Verein, der Evangelischen Kirche Sterzhausen und der Gemeinde Lahntal und als Architekturbüro begleitet von der Wohnstadt Marburg. Es wurde als Beitrag in die Arbeitsgruppen &#8220;Junge Alte&#8221; und &#8220;Umbau&#8221; im </span><a href="http://www.lahntal.de/cms/index.php?option=com_content&amp;view=category&amp;layout=blog&amp;id=127&amp;Itemid=126"><span style="font-family: trebuchet ms;">Demografieprojekt der Nordkreiskommunen</span></a><span style="font-family: trebuchet ms;"> eingebracht und auch auf der </span><a href="http://www.lahntal.de/cms/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=136:informationstag-wohnen-im-alter-am-liebsten-zu-hause&amp;catid=38:messen&amp;Itemid=67"><span style="font-family: trebuchet ms;">Messe &#8220;Wohnen im Alter&#8221;</span></a><span style="font-family: trebuchet ms;"> der vier Kommunen Cölbe, Lahntal, Münchhausen und Wetter vorgestellt, die im Oktober in der Wollenberghalle in Sterzhausen stattfand.<br />
Auch bei einem architektonischen Landeswettbewerb hatten die Themen demografischer Wandel und die sich verändernde Nutzung der alten Ortskernen einen hohen Stellenwert. &#8220;Krafts Hof&#8221; erhielt bei diesem am 3.12. in Wiesbaden einen Anerkennungspreis. Ein dem Lahntaler Generationentreffpunkt recht ähnliches Projekt aus Seeheim-Jugenheim gewann den 2. Preis. Das Modellprojekt hat zudem viel Unterstützung aus der Bevölkerung und von Firmen u.a. auch von der Sparkasse erhalten. Zu einem spontan organisierten Hoffest fanden sich zum Sommeranfang überraschend viele Menschen ein. Zudem trugen sie auf vielfältige Weise zum Gelingen des Festes und durch viele gespendete Kuchen und anderen Köstlichkeiten auch zu einem kleinen finanziellen Grundstock für künftige Aktivitäten in dem Generationen-Treffpunkt bei.</span></div>
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		<title>&#8220;Krafts Hof&#8221; erhält Anerkennungspreis beim Landeswettbewerb „Zusammen gebaut“</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 17:57:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Minister Riehl überreicht Anerkennungspreis Der Lahntaler Generationen- treffpunkt und die Pflegeeinrichtung im &#8220;Krafts Hof&#8221; im Ortteil Sterzhausen sind mit einem Anerkennungspreis im Wettbewerb „Zusammen gebaut“ der Landesinitiative Baukultur in Hessen ausgezeichnet worden. Der mit 325 Euro dotierte Preis wurde von Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel und Wissenschaftsstaatssekretär Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz am Mittwoch in Wiesbaden<span class="excerpt_more"> <a href="http://www.lahntalk.de/2008/12/03/krafts_hof_erhaelt_anerkennungspreis_beim_landeswettbewerb/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[              <div id="BLOGGER_PHOTO_ID_5275938263349155218" class="img alignright" style="width:240px">
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                <div style="width:100%;">Minister Riehl überreicht Anerkennungspreis</div>
              </div><span style="font-family: trebuchet ms;">Der Lahntaler Generationen- treffpunkt und die Pflegeeinrichtung im &#8220;Krafts Hof&#8221; im Ortteil Sterzhausen sind mit einem Anerkennungspreis im Wettbewerb „Zusammen gebaut“ der Landesinitiative Baukultur in Hessen ausgezeichnet worden. Der mit 325 Euro dotierte Preis wurde von Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel und Wissenschaftsstaatssekretär Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz am Mittwoch in Wiesbaden übergeben.<br />
Der Wettbewerb sucht kooperative Konzepte und Projekte, bei denen es um Energie und Ökologie, gemeinschaftliches Wohnen oder auch die Betreuung älterer Menschen, das Aufwachsen der Kinder, den Denkmalschutz in sich verändernden Kommunen geht. Wichtig war dabei, dass die Bauprojekte durch die Kooperation eine besondere Qualität bekommen. </span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><strong>Viel Unterstützung und Anerkennung für das Projekt</strong></span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Das Lahntaler Modellprojekt wird getragen von der Arbeitsgruppe &#8220;Jung und Alt&#8221; im Bündnis für Familien, dem Elisabethverein, der Evangelischen Kirche Sterhausen und der Gemeinde Lahntal und als Architekturbüro begleitet von der Wohnstadt Marburg. Es wurde als Beitrag in die Arbeitsgruppen &#8220;Junge Alte&#8221; und &#8220;Umbau&#8221; im <a href="http://www.lahntal.de/cms/index.php?option=com_content&amp;view=category&amp;layout=blog&amp;id=127&amp;Itemid=126">Demografieprojekt der Nordkreiskommunen</a> eingebracht werden und auch auf der <a href="http://www.lahntal.de/cms/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=136:informationstag-wohnen-im-alter-am-liebsten-zu-hause&amp;catid=38:messen&amp;Itemid=67">Messe &#8220;Wohnen im Alter&#8221;</a> der vier Kommunen Cölbe, Lahntal, Münchhausen und Wetter vorgestellt, die im Oktober in der Wollenberghalle in Sterzhausen stattfand. Die Themen demografischer Wandel und die Veränderung der Nutzung in den alten Ortskernen hatten auch bei anderen Kooperationen einen hohen Stellenwert. Ein dem Generationentreffpunkt recht ähnliches Projekt aus Seeheim-Jugenheim hat den 2. Preis bei dem Landeswettbewerb gewonnen. Die Seniorenbeauftragte der Gemeinde Lahntal Ortrud Lauer und der Beigeordnete Michael Meinel haben den Preis für die Projektgruppe &#8220;Krafts Hof&#8221; entgegen genommen. Das Konzept des Generationentreffpunkts hat inzwischen viel Unterstützung aus der Bevölkerung und von Firmen u.a. auch von der Sparkasse und durch mehrere Preise Anerkennung erhalten.</span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;"><strong>Baukultur mit Leben erfüllen</strong></span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Insgesamt 51 Teilnehmer hatten sich an dem Wettbewerb „Zusammen gebaut“ beteiligt. Kooperationen aus Bürgerschaft, Verwaltung, Politik und Baufachleuten aus ganz Hessen hatten einen Beitrag eingereicht. Projekte aus den Bereichen Wohnen, Soziale Einrichtungen und Freiraumgestaltungen wurden von einem Expertengremium in zwei Jurysitzungen ausgewertet und die Preisträger ermittelt. Rhiel: „Eine nicht ganz einfache Aufgabe, denn jeder Beitrag erzählt eine eigene Geschichte von den Menschen, die sich für das Zusammenleben in den Städten und Gemeinden stark machen, war von den Jurymitgliedern zu hören“. Insgesamt standen Preisgelder in Höhe von 20.000 Euro zur Verfügung. Vier Projektgemeinschaften aus den Städten Darmstadt, Offenbach, Seeheim-Jugenheim und Kassel sind die Sieger des Wettbewerbs. Weitere dreizehn Kooperationen erhielten eine lobende oder besondere Anerkennung verbunden mit kleineren Geldpreisen. Baukultur als Standortfaktor<br />
„Neben Funktionalität und Wirtschaftlichkeit gehört auch der Sinn für Tradition und Eigenart zur Baukultur, die damit zum Profil des Landes beiträgt. Baukultur ist also ein wichtiger Standortfaktor, und die gelungenen Ergebnisse des Wettbewerbs ZUSAMMEN GEBAUT dokumentieren den hohen Stellenwert der Baukultur in Hessen“, sagte Staatssekretär Prof. Dr. Lorz. „Wir sind mit der Landesinitiative Baukultur in Hessen auf dem richtigen Weg. Der Wettbewerb hat dazu beigetragen das Bewusstsein für die Baukultur in Hessen zu schärfen. Die eingereichten Projekte zeigen, dass sich die Baukultur in Hessen nicht nur in Baukörpern widerspiegelt, sondern in erster Linie in den handelnden Menschen vor Ort. Sie erfüllen die Projekte der Baukultur mit Leben und geben ihnen ein Gesicht“, so die abschließende Bilanz von Minister Rhiel. </span></p>
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		<title>Begegnungsstätte für Jung &amp; Alt in Lahntal</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jul 2007 16:59:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Freitag nach dem Anradeln zur Radtor des Hessischen Rundfunks überreichte Landrat Robert Fischbach der Gemeinde Lahntal einen Bewilligungsbescheid über Förderung einer professionellen modellhaften Konzeptentwicklung für die nachhaltige Nutzung einer Begegnungsstätte für Jung &#38; Alt in Lahntal im „Kraft&#8217;s Hof“ in Lahntal-Sterzhausen. Schon bei den ersten Ideen zu einer Pflegeeinrichtung auf dem Gelände „Kraft’s Hof“<span class="excerpt_more"> <a href="http://www.lahntalk.de/2007/07/20/begegnungsstatte-fur-jung-alt-in-lahntal/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: trebuchet ms;">Am Freitag nach dem <a href="http://lahntalk.blogspot.com/2008/07/radtour-des-hessischen-rundfunks-endet.html">Anradeln zur Radtor des Hessischen Rundfunks</a> überreichte Landrat Robert Fischbach der Gemeinde Lahntal einen Bewilligungsbescheid über Förderung einer professionellen modellhaften Konzeptentwicklung für die nachhaltige Nutzung einer B</span><span style="font-family: trebuchet ms;">egegnungsstätte für Jung &amp; Alt in Lahntal im „Kraft&#8217;s Hof“ in Lahntal-Sterzhausen.</span><br />
<span style="font-family: trebuchet ms;">Schon bei den ersten Ideen zu einer Pflegeeinrichtung auf dem Gelände „Kraft’s Hof“ gab es, getragen von der Notwendigkeit auf den demografischen Wandel zu reagieren, Überlegungen im alten Wohngebäude eine offene Begegnungsstätte für Jung und Alt einzurichten.<br />
Während der Verwirklichung der Pflegeeinrichtung erwuchsen aus der Mitte einer regen Seniorenarbeit der Gemeinde auch viele Anregungen für neue Aktivitäten.<br />
</span><span style="font-family: trebuchet ms;">Um nun das alte Wohngebäude einer sinnvollen Nutzung zuzuführen, fanden sich Vertreter von Kirche, Elisabethverein und Gemeinnde zu einer Projektgruppe zusammen, um in enger Abstimmung mit der Arbeitsgruppe „Jung und Alt“ die Realisierungschancen zu prüfen. Diese Projektgruppe bildete sich aus Ernst Boltner, dem Geschäftsführer des Elisabeth-Vereins, Dirk Geißler, der Ortsvorsteher und Günther Kaltschnee der Pfarrer von Sterzhausen, Ortrud Lauer, Seniorenbeauftragte der Gemeinde Lahntal und Michael Meinel, Beigeordneter im Gemeindevorstand von Lahntal. Ein erstes Konzept für eine Begegnungsstätte fand große Anerkennung und wurde im Rahmen der Erstellung des neuen Entwicklungskonzepts der hiesigen EU-LEADER-Region prämiert.</p>
<p>Der Elisabeth-Verein erklärte sich erfreulicherweise dazu bereit, das Gebäude für eine solche Nutzung herzurichten. Die Arbeitsgruppe „Jung und Alt“ im Bündnis für Familien hat ihre Bereitschaft signalisiert, Eigenleistungen bei der Renovierung der Innenräume zu erbringen. Schon vor den Sommerfreien fand ein Hoffest unter große Beteiligung der Lahntaler Bürger statt, bei dem Spenden für diese Begegnungsstätte gesammelt wurden. </span></p>
<p><span style="font-family: trebuchet ms;">Bis die Renovierung erfolgt ist, soll aufbauend auf dem bisherigen Entwurf ein Konzept für eine nachhaltige Nutzung und Trägerschaft erstellt werden. Sowohl der Landkreis, als auch die Region Burgwald-Ederbergland sind an modellhaften Konzeptionen interessiert, die tragfähige Lösungen versprechen. Unter der Voraussetzung, dass eine nachhaltige Nutzung gewährleistet ist, ist wiederum eine Förderung der Ausgaben für Dienstleistungen und Personalkosten für die ersten drei Jahre in Aussicht. </span></p>
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