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	<title>Lahntalk- News und Kommentare &#187; Energie</title>
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	<description>zu Gesellschaft, Wirtschaft und Politik aus Lahntal</description>
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		<title>Lahntal hat als erste Kommune im Landkreis Marburg-Biedenkopf die Rekommunalisierung ihres Stromnetzes beschlossen</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 07:56:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lahntal hat als erste Kommune im Landkreis Marburg-Biedenkopf die Rekommunalisierung ihres Stromnetzes beschlossen. Die Gemeindevertretung fasste am 22. Juni den Beschluss das Stromnetz selbst erwerben und anschließend gemeinsam mit den Stadtwerken Marburg in einer neuen Stromnetzgesellschaft betreiben zu wollen. Mit 20 Ja-Stimmen votierte die klare Mehrheit dafür, die Konzession nicht mehr an den bisherigen Stromnetzbetreiber<span class="excerpt_more"> <a href="http://www.lahntalk.de/2010/06/23/lahntal-hat-als-erste-kommune-im-landkreis-marburg-biedenkopf-die-rekommunalisierung-ihres-stromnetzes-beschlossen/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lahntal hat als erste Kommune im Landkreis Marburg-Biedenkopf die Rekommunalisierung ihres Stromnetzes beschlossen. Die Gemeindevertretung fasste am 22. Juni den Beschluss das Stromnetz selbst erwerben und anschließend gemeinsam mit den Stadtwerken Marburg in einer neuen Stromnetzgesellschaft betreiben zu wollen. Mit 20 Ja-Stimmen votierte die klare Mehrheit dafür, die Konzession nicht mehr an den bisherigen Stromnetzbetreiber E-ON zu vergeben, sondern treuhänderisch an den Mitbewerber Stadtwerke Marburg mit dem Ziel des gemeinsamen Betriebs. Sechs Nein-Stimmen kamen von der CDU-Fraktion. Die endgültige Entscheidung über die Details des Netzbetriebs kann erst getroffen werden, wenn der Kaufpreis für das Netz feststeht. Dies wird nach aller Erfahrung erst durch eine Gerichtsentscheidung der Fall sein. Der Entscheidungsweg in Lahntal war von den Kommunalpolitikern der übrigen 18 Kommunen im Landkreis, bei denen die Konzessionsvergabe ansteht, genauestens beobachtet worden.<br />
<a title="Lahntal entscheidet über Rekommunalisierung des Stromnetzes" href="http://www.lahntalk.de/2010/06/22/lahntal-entscheidet-ueber-rekommunalisierung-des-stromnetzes/" target="_self">»  mehr zum Thema &#8230; </a></p>
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		<title>Lahntal entscheidet über Rekommunalisierung des Stromnetzes</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 15:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur und Umwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[Rekommunalisierung des Stromnetzes Die Gemeindevertretung von Lahntal entscheidet heute im DGH Caldern über den ersten Schritt zur Rekommunalisierung des Lahntaler Stromnetzes. Am gestrigen Montagabend hatte der Haupt- und Finanzausschuss der Lahntaler Gemeindevertretung gegen die Stimme des CDU-Vertreters und bei zwei Enthaltungen der Vorlage des Gemeindevorstands zugestimmt. Die Konzession soll danach nicht mehr dem bisherigen Netzbetreiber E-ON<span class="excerpt_more"> <a href="http://www.lahntalk.de/2010/06/22/lahntal-entscheidet-ueber-rekommunalisierung-des-stromnetzes/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>              <div  class="img alignright  size-medium wp-image-162" style="width:240px">
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                <div style="width:100%;">Rekommunalisierung des Stromnetzes</div>
              </div></em><em>Die Gemeindevertretung von Lahntal entscheidet heute im  DGH Caldern über den ersten Schritt zur  Rekommunalisierung des Lahntaler Stromnetzes. Am gestrigen Montagabend hatte der Haupt- und Finanzausschuss der Lahntaler  Gemeindevertretung gegen die Stimme des CDU-Vertreters und bei zwei Enthaltungen der Vorlage des Gemeindevorstands zugestimmt. Die Konzession  soll danach nicht mehr dem bisherigen  Netzbetreiber E-ON gegeben werden, sondern,  soweit am Ende der Verhandlung über  den Wert des Netzes eine  wirtschaftlich tragfähiger Rückkauf möglich erscheint,  das  Stromnetz soll künftig durch eine kommunale Netzgesellschaft betrieben   werden.</em></p>
<p><span id="more-158"></span></p>
<h2>Langer Weg zur Entscheidung</h2>
<p>Die  Gemeindevertretung  von Lahntal stimmt am Dienstagabend ab 20 Uhr im   Dorfgemeinschaftshaus Caldern nach einer 1  ½ jährigen Entscheidungsfindung über  die Vergabe der Stromkonzession ab. Dieser  lange Prozess war bis April diesen   Jahres  einvernehmlich beschritten worden. Zwei Entscheidungen in 2009  legten die Richtung fest: die Gründung einer interkommunalen   Stromnetzgesellschaft vorrangig in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken   Marburg. Erst im April, nachdem E-ON speziell die CDU-Kommunalpolitiker  zu einer  Informationsveranstaltung in die Dammmühle geladen hatte,  wurde das gemeinsame  Ziel von deren Fraktionsmigliedern in Frage gestellt. Ein neuer Vertreter wurde in die Stromnetz-Kommission geschickt. Dieser  drängte darauf, dass auch  E-ON noch einmal ein  nachbessertes Angebot vorstellen soll, dass auch ein  51%iges Eigentum  am Stromnetz enthielt.</p>
<h2>Ungleiche Angebote</h2>
<p>Dies entsprach damit zwar nicht den bisherigen Beschlüssen der   Gemeindevertretung, sollte aber dennoch wie ein gleichwertiges Angebot  mit dem  der Stadtwerke verglichen werden. Das Angebot zu einem 51%igen  Eigentum am  Stromnetz der E-ON wurde schließlich in der letzten Woche  bei der Vorstellung des abschließenden Angebots wieder zurückgezogen  und stattdessen der Einstieg in die E-ON-AG und  die Verlagerung der Niederlassung von Gisselberg nach Lahntal mit   entsprechenden Gewerbesteuereinnahmen zugesichert. Lahntaler Kommunalpolitiker konnten daraufhin sich einiges an Kommentaren aus den Nachbarkommunen anhören, die von Belustigung, über Neid bis Unmut alle Emotionen enthielten: Finte! E-ON hat Euch dann in der  Hand! Wollt Ihr Euch  kaufen lassen?</p>
<h2>Große  öffentliche Aufmerksamkeit</h2>
<p>Trotz eines erheblichen Drucks auf die  Entscheidungsträger von  Lahntal, trotz der außerordentlich großen  öffentlichen Aufmerksamkeit  und der Beobachtung durch die Vertreter der  Nachbarkommunen, die  abwarten, wie sich Lahntal entscheiden wird, hat  sich die  überwiegende Mehrheit der Mitglieder der  Stromnetzkommission nicht auf  Ihrem Weg beirren  lassen. Ein Fragenkatalog wurde aus zwei verschiedenen Vorlagen ergänzt und präzisiert in ein Dutzend Punkten ausgearbeitet. Die Antworten der beiden Bewerber wurden gegenübergestellt und den Mitgliedern des Gemeindevorstandes und den Fraktionen zur Bewertung übergeben.</p>
<h2>Erster Schritt zum Netzrückkauf</h2>
<p>Der mit etwa 40 Beobachtern gut besuchte Haupt- &amp;   Finanzausschuss hat nun am Montag Abend empfohlen den ersten Schritt zur Rekommunalisierung des   Lahntaler Stromnetzes zu machen. Zuvor hatte der Ausschuss einen Änderungsantrag der CDU mit 4:1 Stimmen abgelehnt, der  unter  anderem die Vergabe der Konzession an Eon unter  der Voraussetzung  einer  Garantie für die angebotene Gewerbeansiedlung  und Verhandlungen  über  ein Beteiligungsmodell mit Eon vorsah. Die Stadtwerke Marburg sollen beauftragt werden, mit dem  bisherigen  Betreiber  E-ON über den Kauf des Stromnetzes zu verhandeln.  Ergänzend  heißt es nun in  der Beschlussvorlage des Gemeindevorstandes: &#8220;Allerdings ist vorgesehen, das  Netz für die  Gemeinde  Lahntal selbst zu erwerben.&#8221; Wenn dieser Weg erfolgreich begangen wird, folgt die Gemeinde Lahntal der Empfehlung des DStGB, „die Chance zu nutzen in Netzbetrieb und Versorgung“ im Sinne der Daseinsvorsorge „einzusteigen“. „Zahlreiche Praxisbeispiele belegen erfolgreiche Netzübernahmen“, schreibt der DStGB in der Pressemitteilung zur Vorstellung des aktuellen Leitfadens zur Stromnetzkonzession. Stadtwerke in kommunaler Hand sind für den DStGB Partner für „regionales Wirtschaftswachstum, Nachhaltigkeit und Klimaschutz“.</p>
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		<title>Pfiffiges Heizsystem nutzt solare und geothermische Energie</title>
		<link>http://www.lahntalk.de/2008/07/04/pfiffiges-heizsystem-nutzt-solare-und-geothermische-energie/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 07:14:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbar]]></category>
		<category><![CDATA[Heizsysteme]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Elektrische Wärmepumpen gelten als klimaschonende Alternative zu gängigen Heizsystemen. Doch sie haben auch einige Nachteile. Zum einen wird aus einer meist durch Verbrennung gewonnen sozusagen hochwertigere Energieform wieder Wärme. Die Gesamteffizienz sinkt damit dramatisch. Zum anderen liegt die Energieeffizienz dieser Pumpen in der Praxis meist deutlich niedriger als von den Herstellern angegeben. Verbunden mit den<span class="excerpt_more"> <a href="http://www.lahntalk.de/2008/07/04/pfiffiges-heizsystem-nutzt-solare-und-geothermische-energie/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: trebuchet ms;">Elektrische Wärmepumpen gelten als <strong>klimaschonende Alternative</strong> zu gängigen Heizsystemen. </span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Doch sie haben auch einige Nachteile. Zum einen wird aus einer meist durch Verbrennung gewonnen sozusagen hochwertigere Energieform wieder Wärme. Die Gesamteffizienz sinkt damit dramatisch. Zum anderen liegt d</span><span style="font-family: trebuchet ms;">ie <strong>Energieeffizienz</strong> dieser Pumpen in der Praxis meist deutlich niedriger als von den Herstellern angegeben. Verbunden mit den hohen Investitionskosten sind solche Anlagen nur solange wirtschaftlich, wie die EVUs günstigen Strom verkaufen. </span><span style="font-family: trebuchet ms;">Wärmepumpen werden nur dann als Ökoenergie anerkannt werden, wenn sie je nach Systemtyp eine Arbeitszahl von mindestens 3,3 bis 4,0 schaffen. </span><br />
<span style="font-family: Trebuchet MS;">Doch wie sich u.a. in einem Feldtest in Baden zeigte, wird </span><span style="font-family: Trebuchet MS;">die von den Herstellern genannte Jahresarbeitszahl von vier in der Regel deutlich verfehlt. Am besten schnitten die Erdreich-Wärmepumpen mit einer Fußbodenheizung ab. Sie erreichten in dieser Untersuchung eine mittlere Arbeitszahl von 3,3 bis 3,4. Grundwasser-Wärmepumpen schnitten mit durchschnittlich 3,0 deutlich schlechter ab. Das Schlusslicht bildeten die Luft-Wärmepumpen, die bei einer Fußbodenheizung im Mittel noch auf 2,8 kamen. In Verbindung mit Radiator-Heizkörpern kamen sie nur noch auf eine Arbeitszahl von 2,3. Im speziellen Fall der mit Luft betriebenen Klein-Warmwasser-Wärmepumpen für Brauchwasser wurde sogar nur eine mittlere Arbeitszahl von 1,9 erreicht. Zum einen wird damit kein Effekt für den Klimaschutz erreicht und Häuslebauer müssen somit befürchten, dass Zuschüsse zurück zu zahlen sind.</span></p>
<p><span style="font-family: Trebuchet MS;">Doch es gibt ein neu entwickeltes sehr pfiffiges Konzept, das gleichzeitig solare und geothermische Energie nutzt und damit die Arbeitszahl beträchtlich erhöht. Die Firma Roth aus Dautphtetal an der Lahn kann sich zu recht als </span><span style="font-family: trebuchet ms;">Pionier der Solargeothermie bezeichnen. Die Roth Werke verknüpft uber eine intelligente Steuerung Solarkollektoren mit einer Sole/Wasser-Wärmepumpe und einer im Erdreich eingebrachten, sogenannten Solargeo-Registerstation.<br />
</span><span style="font-family: trebuchet ms;">              <div id="BLOGGER_PHOTO_ID_5219472511166810418" class="img alignright" >
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              </div></span><span style="font-family: trebuchet ms;">Die Solarenergie wird zunächst direkt für die Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung eingesetzt. Die tagsüber oftmals anfallende überschüssige Energie wird in die Solargeo-Registerstation geleitet und somit im Erdreich gespeichert. Diese wird sowohl zur Erhöhung des nutzbaren Energiepotenzials der Wärmepumpe als auch zur Regeneration des Erdreichs verwendet. Durch den Flachen Einbau ins Erdreich ist die Investition gegenüber einer Tiefenbohrung erheblich reduziert. Gleichzeitig erwartet das <a href="http://www.roth-werke.de/roth-ger/aktuell_435.htm">Unternehmen </a>25 Prozent weniger elektrischen Energieverbrauch gegenüber Standard-Wärmepumpen mit geothermischer Anbindung, was sich bisher in den ersten Tests so bestätigte. </span></p>
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